Polymere auf Glykolsäurebasis besitzen auch in feuchten Umgebungen hohe Gasbarriereeigenschaften

Verwendung von Polymeren auf Glykolsäurebasis bei der Herstellung von Folien und Flaschen

In der Pharma-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sind Verpackungen mit hoher Gasbarriere unerlässlich. Polymere auf Polyglykolsäure-basis (PGA) gehören zu den besten derzeit verfügbaren Hochbarrierepolyestern. Sie werden in Verbindung mit Polyethylenterephthalat (PET) zur Herstellung von Flaschen und Folien mit sehr guten Leistungseigenschaften eingesetzt.

Glykolsäure verbindet Festigkeit mit hoher Gasbarriere

Da PGA ein aliphatischer Polyester ist, dessen molekulare Struktur keine Seitenketten beinhaltet, besitzt PGA auf Grund seiner hohen Molekulardichte eine sehr hohe Gasbarriere. PGA besitzt zudem sehr gute mechanische Eigenschaften, darunter eine Zugfestigkeit, die viel höher ist als die von PLA, PET und anderen kommerzialisierten Verpackungskunststoffen. Einige PGA-Typen besitzen eine ähnliche biologische Abbaurate wie Cellulose; sie zersetzen sich unter bestimmten Bedingungen innerhalb eines Monats.

Produkte mit hoher Gasbarriere, die von Glykolsäure profitieren

Das PGA-Polymer besitzt eine hohe Barriere für Sauerstoff, Kohlendioxid, Feuchtigkeit und Aroma-/Aromastoffe und behält diese Barriereeigenschaften auch in feuchter Umgebung. Diese Eigenschaften sind besonders gefragt bei:

  • Flaschen für kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke
  • Lebensmittelverpackungen
  • Arzneimitteln
  • Mehrschichtigen/gemischten Folien und Bechern

Die PGA-Sperrschicht ist auch vollständig kompatibel mit PET-Recyclingprozessen; sie wird aus dem Verpackungskunststoff entfernt und in Glykolsäuremonomer zerlegt, das vollständig biologisch abbaubar ist.