Erfüllung wichtiger Bedürfnisse mit weniger Abfall

WIR BEMÜHEN UNS UM EINE SENKUNG DES ABFALLAUFKOMMENS – VON DER FORSCHUNG BIS ZUR GESTALTUNG DES ANLAGENBETRIEBS .

Die fortlaufenden Bestrebungen unserer Teams zur Erreichung unserer Abfallziele bereiten den Weg für unsere Corporate Responsibility Commitment (CRC)-Ziele für 2030. Wir haben auch Programme zur Stärkung unserer Abfallcharakterisierungs- und -messverfahren an unseren Herstellungsstandorten initiiert, um die laufenden Abfallentsorgungsaktivitäten zu unterstützen. Neben praktischen, kosteneffektiven Maßnahmen zur Reduzierung des Abfallaufkommens im Zuge des Wachstums unserer Betriebe werden wir bei Bedarf auch Kapitalinvestitionen in Erwägung ziehen, um unsere Herstellungsverfahren zu verbessern und das Abfallaufkommen an unseren Standorten zu reduzieren.

Unsere Höhepunkte im Bereich Abfall 2020

  • Wir stellten die Umrüstung unseres letzten kohlebetriebenen Boilers auf Erdgas fertig und somit beseitigten wir den Anfall von Kohleaschenabfall. Mit weiteren eingehenden Kapitalinvestitionen werden wir auch den Produktionsabfall senken.
  • Wir führten die unternehmensweite Kampagne Power of Small ein, mit der wir MitarbeiterInnen zum Unternehmen kleiner Schritte zur Abfallsenkung ermutigen.
 Eine Grafik, die das Abfallziel und die Basislinie von Chemours 2030 darstellt. 

Durchgehende Bestrebungen helfen uns bei der Erreichung unserer langfristiger Ziele

Trotz unserer Bemühungen stieg die Menge des Deponieabfalls 2020 im Vergleich zu den Werten von 2018 an. Dies ist hauptsächlich dem Abstellen einer Co-Produktionsstätte, der Beigabe eines Stabilisierungsmittels und Änderungen der Erzmischung an einer unserer wichtigsten Deponieanlagen geschuldet, was zu einem Gesamtanstieg des Abfallvolumens für das Unternehmen führte. Die Intensität des Deponievolumens wird auf einer Basis von Verkäufen eines Produkts pro Standort berechnet.

Aber wir geben beim Erlangen unseres Abfallziels trotz der Herausforderungen aus dem Jahr 2020 nicht auf. In diesem Jahr wurden 46 % unserer Produkte an unsere Kunden in wiederverwendbaren oder wiederverwertbaren Verpackungen verschickt. Dennoch stellen wir fest, dass die Intensität unseres Deponievolumens anscheinend im Vergleich zu 2019 zugenommen hat, jedoch ist ein großer Teil dieser Zunahme Änderungen der Rohmaterialien und Einbußen bei Herstellungsleistungsfähigkeiten aufgrund niedrigerer Herstellungsvolumina an unseren TiO₂-Produktionsanlagen geschuldet. Mit dem Beginn der Umsetzung von Programmen zur Senkung von Deponieabfall und der Rückkehr zu normalen Werten für die Produktionsvolumina erwarten wir eine Abnahme der Intensität.

Das ist aber noch nicht alles. Zudem bildeten wir ein Team für Landnutzung und Biodiversität zur Beurteilung unserer gegenwärtigen Ansätze für Landnutzung und zum Finden neuer Wege zur besseren Unterstützung der Biodiversität. Wir arbeiten mit Partnern an der Bestimmung von Möglichkeiten an oder nahe unserer Standorte, wo wir die Qualität des lokalen Lebensraums verbessern oder wiederherstellen und so die Belastungen durch die durch unseren Herstellungsbetrieb verursachten der Landnutzung ausgleichen.